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Centro de Portugal – wo das Herz des Landes schlägt

Aufregende Kultur aus Tausenden von Jahren

Welch bewegte Geschichte das Centro de Portugal hat, zeigt sich dem Besucher auf Schritt und Tritt: Trutzburgen an der Grenze zu Spanien, mit deren Hilfe man feindliche Invasoren abhielt, prächtige Kirchen und Klöster, in denen sich der starke Glaube der Bewohner spiegelt – und sogar Kunstwerke in Stein, die 25.000 Jahre alt sind. Weltberühmt ist die Universitätsstadt Coimbra mit ihrer wertvollen Bibliothek, die bis heute eines der geistigen Zentren Portugals ist. Im Centro hat aber auch die Moderne ihren Platz: Street Art-Künstler aus aller Welt gestalten hier einmalige Kunstwerke.

Eine Küste, die es in sich hat

Auf 279 Kilometern findet jeder Besucher den für sich passenden Platz. Surfer werden in der Powerbrandung von Nazaré (dort gibt es die haushohen Monsterwellen) und Peniche glücklich. Familien finden eine breite Auswahl an weitläufigen Sandstränden – wie geschaffen zum Sonnen und Baden, Toben und Wandern. Und wer kräftige Waden hat, erkundet die Küste ganz entspannt mit dem Fahrrad.

Hohe Berge, stille Dörfer, fruchtbare Felder

Kultur, Natur, Traditionen: das Hinterland des Centro überrascht mit einer enormen Vielfalt. Die über 1900 Meter hohe Bergwelt der Serra da Estrela begeistert mit einer fast schon brutalen, wilden Landschaft  – ein Paradies für Wanderer, Biker und Naturfreunde. Dazwischen mit viel Herzblut neu belebte Dörfer, in denen alte Traditionen gepflegt werden. Und Richtung Spanien sanftes Hügelland mit Weinbergen, Olivenhainen und stillen Flüssen.

Wo Land und Meer ihr Bestes geben

Meer und Berge sorgen für Abwechslung auf dem Teller und im Glas, junge, engagierte Köche interpretieren die kulinarische Tradition neu: An der Küste dominieren frischer Fisch und beste Meeresfrüchte – dem legendären Bacalhau ist gar eine eigene Route gewidmet. Die Berge bereichern den Speiseplan mit Zicklein und Wild und dem ganz eigenen Schafskäse aus der Serra da Estrela. Warme Tage und kühle Nächte bringen ganz ausgezeichnete Weine hervor – vor allem die Anbaugebiete Dão und Bairrada sind längst international anerkannt.

Info:

Anreise: am besten über die Flughäfen von Lissabon oder Porto

Beste Reisezeit: zum Wandern und Radfahren Frühling und Herbst, zum Baden der Sommer, Surfer finden die höchsten Wellen im Winter. Und die spannenden Städte, Museen und Weltkulturstätten sind ganzjährig eine Reise wert.

Viele Infos im Web: www.centerofportugal.com (auch auf Deutsch)